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September 2020

Am besten zusammen!

Das eigenlebenFestival ›› war besonders. Dieses Treffen der Generationen wird uns lange in Erinnerung bleiben: 70 Menschen aus allen Lebensphasen haben aktiv dazu beigetragen, dass Teilnehmende und Gäste eine richtig gute Zeit hatten – trotz Abstand und Masken, Hitze und Gewitter und mancher Improvisation.

Ja, es war sportlich, so ein Event in so kurzer Zeit auf die Beine zu stellen – die Idee zum „Rotationsfestival“ entstand halt leider erst Anfang Juli. Und dann noch Corona! Aber wir haben es geschafft, die Genehmigung der Behörden kam einen Tag vor dem Start, alle Bilder hingen um zwei Uhr nachts, der Strom erreichte den Kühlwagen auch irgendwann durch ungezählte Verlängerungen, die Banner lagen noch in Gütersloh und man kann auch mal ohne Kaffee den Tag starten – den ersten Tag des eigenlebenFestivals ››

Wer braucht schon gedruckte Banner, wenn man malen kann? (Die Profi-Banner – 5 Meter breit! – und Flaggen kamen am Mittwoch nach dem Festival an … Nun warten sie eben im Keller auf das nächste Festival.) Foto: Andreas Sebastian Müller

Für mich startete das Festival gleich mal mit meiner 'Lieblingsbeschäftigung': einem Interview. Ein Kamerateam vom Bayerischen Landtag sammelte mitten im Chaos Eindrücke von den Aktivitäten und den Beteiligten des eigenleben.Clubs ›› – schließlich wurden wir für dieses Konzept mit dem Bürgerpreis des Bayerischen Landtags ›› ausgezeichnet, das Video wird bei der Preisverleihung Ende Oktober im Maximilianeum gezeigt. Bin sehr gespannt, ob es gelungen ist, das Chaos asuzublenden.

Handgemachte eigenleben-Seidenarmbänder zum Wenden – die Eintrittskarte für die geführten Touren durch die 7 Zimmer. Foto: Andreas Sebastian Müller

Ehrlich gesagt kann ich mich nicht mehr richtig erinnern, was ich gesagt habe (ob überhaupt?), was lief oder nicht, wer welche Probleme gelöst hat, wann wer wo aktiv wurde – irgendwie hat es funktioniert, das Festival-Team formierte sich, die Menschen fanden zu ihren Tätigkeiten und auch zueinander. Es entstand ein schlagkräftiges Team aus Leuten, die sich erst zum Festival kennengelernt haben – faszinierend.

Als ich aufhörte, wie ein aufgescheuchtes Huhn alles kontrollieren zu wollen, lief es dann irgendwie von selbst. Eigentlich logisch, bei dem Team! Fotos: Andreas Sebastian Müller

Das war das Besondere an diesen zwei Tagen in der Leopoldstraße 7 in den 7 Zimmern mit den 7 Dachterrassen im Salon F ››: die Menschen, die sich im großen Hof und in den stilvollen Räumen im Dachgeschoss kennenlernen und erleben konnten.

Kunst und Musik oben und unten, innen und außen – oben Fotografin Sabine Schulte mit Regisseur Viktor Schenkel und Autor und Maler Lothar Thiel. Unten auf der Bühne italienische Hits und Bossa Nova mit „Ondas“: Valentina Fazio und Alessandro Colombo. Fotos: Andreas Sebastian Müller 

Es gab Live-Musik, von klassischem Gesang über italienische Lieder und Jazz bis Elektro. Eine Ausstellung mit Malerei, Fotografie, Schmuck und Stoffen, Skulpturen und Reliefs sowie Visual Art. Es gab Vorträge und Profi-Sprechstunden, Generationendialoge und Interviews, Mitmach-Aktionen und Präsentationen, Diskussionen und Fragestunden.

Wie man Kraut und andere Lebensmittel haltbar macht, war früher kein Geheimtipp. Hier zeigt Christian Baur im Raum „Gaumenschmausen“, wie Fermentieren geht. Foto: Andreas Sebastian Müller 

Alle Programmpunkte, die sich bei jeder geführten Tour durch die Räume änderten (Rotationsfestival eben), wurden ermöglicht und dargeboten von über der Hälfte aller Mitglieder des eigenlebenClubs ››, die als ReferentInnen, KünstlerInnen, MusikerInnen, HelferInnen und Teammitglieder am Gelingen beteiligt war. Selbst aus Berlin, Potsdam, Mannheim und dem Saarland kamen Clubmitglieder, die den Dialog der Generationen und die eigenleben-Mission aktiv unterstützen. Mehr dazu im Beitrag bei eigenleben.jetzt ››.

Oben: Im Sprachcafé kommt man in Kontakt zu Mutterprachlern wie Andrew Murray, IT-Fachmann, in der Speakers' Corner (unten) finden die Vorträge statt, z.B. von Brigitte Bührlen, Stiftung WIR! für pflegende Angehörige. Wegen der Abstandsregelungen wurden alle Beiträge aus diesem Raum aufgezeichnet und live zu den Zuschauern im Hof übertragen. Fotos: Andreas Sebastian Müller

Trotz Abstand – es zählt, was uns verbindet

Die so unterschiedlichen TeilnehmerInnen des Festivals haben alle eines gemeinsam: Sie wissen, wie wichtig der Austausch zwischen Alt und Jung ist und setzen sich dafür ein. Deswegen sind sie im eigenlebenClub, wo sich viele schon digital begegnet sind. Aber im echten Leben ist das ja dann immer noch was anderes, da muss man erst mal sehen, ob die Nasen passen.

Ich hatte schon erwartet, dass manche sich gut ergänzen würden, schließlich kenne ich die meisten. Aber dass dann so viele tolle Kontakte entstanden, die sich teils direkt vor Ort zu gemeinsamen Projekten verabredet haben, das begeistert mich geradezu! 

Oben: Ein wahrhaft buntes Trio, das sich da beim eigenlebenFestival gefunden hat: Jugendcoach Marc Brunnert ››, Entrepreneurin Irène Kilubi und Modedesignerin Barbara Engel.
Unten: Generationen verbinden sich über ihre Herzensthemen – die visuellen Werke von Pina Toscano alias „VJ 2Spin“ kennt man aus dem Techno-Club Harry Klein. Während Mariangela Diella „May Rei“ gerade ihr elektronisches Debut Epiphany ›› veröffentlicht hat.


Wer war da?

Keine Masse, aber Klasse. Die illustren Gäste zähle ich jetzt hier nicht alle auf, aber Ihr findet die meisten in dem wahrhaft großen Beitrag im eigenleben.jetzt-Magazin ››, auch ein Teamwork von unserem Multitalent Charlotte Lachmann und einigen Festival-Aktiven. Mit vielen Bildern der Fotografinnen Sabine und Milena Schulte (auch ein Mutter-Tochter-Team) und – tataaaa! – sogar mit unserer eigenen Videodokumentation vom Festival!

Heute frisch veröffentlicht findet Ihr in dem Nachbericht den 4-minütigen Trailer mit Impressionen und noch ein etwas längeres Video, in dem Charlotte das Rotationsfestival bzw. 14-Räume-in-7-Zimmern-Konzept erklärt und einige der Gäste zu Wort kommen.

Oben: Bei Charlotte in besten Händen: Loring Sittler aus Berlin führt in seiner Drittten Lebensphase fort, was er in der Zweiten beruflich gemacht hat: Er sucht Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels. Bei eigenleben sieht er viel Potenzial und unterstützt uns mit seiner Expertise und einem großen Netzwerk.
Unten: Benjamin Wiessner filmte mit seiner mega Ausrüstung alles für die abstandsgerechte Live-Übertragung in den Hof und gemeinsam mit Elisabeth Kratzer für unsere umfangreiche Dokumentation.


Super stolz auf tolle Presse

Gut dokumentiert ist unser Event auch durch andere Medien: Mein lang gehegter Traum hat sich am ersten Tag des Festivals erfüllt: Die Süddeutsche Zeitung hat uns vorgestellt! Mit schönem Foto von der Vorbereitung und richtig gutem Text. Den gesamten Beitrag findet Ihr hier ››.


Auf dieser Seite findet Ihr auch die weiteren Medienberichte: Wir waren am ersten Abend auch in den Lokalnachrichten bei münchen.tv ›› und nach dem Festival hatten wir noch einen schönen Platz im Kasten neben Barbara Engel in der tz ››

Das ist erst der Anfang! Nach zwei Wochen Sichtung des ganzen Materials in Bild und Video können wir nun verraten: Als besondere Schmankerl wollen wir ab morgen alle 70 Teilnehmenden nach und nach in den sozialen Netzwerken vorstellen (Facebook ›› und Instagram ››). Und natürlich im eigenleben.Club, damit die Leute, die sich beim Festival begegnet sind, per Mausklick miteinander in Kontakt bleiben können.

Nicht anfassen! Kontaktlos kann man im eigenleben.Club miteinander in Kontakt bleiben. Zum Beispiel per Privatnachricht, wie Andreas Sebastian Müller und Ulrike Ziegler, die gemeinsam ein Porträt für das Magazin eigenleben.jetzt ›› planen. 

Denn im Club sind alle Mitglieder automatisch miteinander verbunden, können sich jederzeit privat oder zu mehreren kontaktieren. (Zur Info für alle, die mich nach Nummern von dieser oder jenem gefragt haben – im Club braucht Ihr keine Nummern auszutauschen, geht auch ohne.)

Wer beim nächsten Mal auch Teil des Festivals sein möchte: Werdet jetzt schon Mitglied im eigenleben.Club ››! Denn eines ist sicher, das nächste Mal werden wir viel früher anfangen mit der Planung – ob mit Masken oder ohne.


Ich bin super gespannt, was sich bei den diversen Treffen, Projekten und Plänen, die beim Festival ausgeheckt wurden, ergeben wird. Lasst es uns wissen, lasst uns gemeinsam Themen weiterbringen!

Denn wie hieß es beim Generationendialog von Marc Brunnert und Tom von Wittern so schön: Alt und Jung gemeinsam können die Welt retten.

Auf geht's!
Faksimile Anne
P.S. Nach dem Festival ist vor den Video-Events. In der kalten Jahreszeit startet eigenleben wieder durch mit kostenlosen Angeboten, die Ihr aktiv und in virtueller Gemeinschaft von zu Hause aus oder von irgendwo wahrnehmen könnt. 

Schaut einfach immer mal rein in unseren Event-Kalender ››, dort sind bereits viele Termine angekündigt. Z.B. auch mein „Mittagstisch“ morgen von 12 bis 13 Uhr bei meet.ffmuc.net/marli-bossert-stiftung ›› (am besten im Chrome-Browser öffnen).

Habt Ihr auch Ideen für Aktivitäten, die Ihr online anbieten wollt? Klickt doch morgen mal rein, dann sprechen wir darüber!


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• als Fördermitglied ›› der Marli Bossert Stiftung e.V.
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Wenn Sie diese E-Mail (an: gmayrhofer@arcor.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie sie hier ›› mit 1 Klick abbestellen.

 

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